Einblick in unsere Arbeit vor Ort
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Einblick in unsere Arbeit vor Ort

Einblick in unsere Arbeit vor Ort

Liebe Tierschutzfreunde, liebe Pflegestellen und liebe Adoptanten,
wir möchten euch heute einmal mehr einen kleinen Einblick in unsere Arbeit vor Ort geben und euch unsere Sorgenkinder vorstellen. Zurzeit haben wir wieder mit einer Flut von kranken und hilfebedürftigen Hunden zu kämpfen, welche nicht nur unsere Herzen schwer machen, sondern auch unser Konto leer. Wenn Sie also jetzt die folgenden Zeilen lesen und verstehen können, dass wir hier einfach helfen müssen, dann überlegen Sie bitte einmal ob Sie uns nicht mit einer kleinen Spende unterstützen möchten. Jeder Euro zählt für uns und kein Betrag ist zu niedrig. Wenn alle nur ein bisschen geben, können wir Großes für die Tiere bewirken.
Was macht man denn, wenn man einen kleinen Mischling zwischen den Schnellstraßenspuren findet? Er kann nicht aufstehen und es stellt sich heraus, dass der Hinterlauf zertrümmert ist. Auf der anderen Seite war der Femurkopf aus der Pfanne gedrückt worden.Wir nehmen ihn natürlich mit, in diesem Fall ist es eine „Sie“, nämlich unsere süße Dami. Mittlerweile ist Dami mehrfach operiert und auf dem Weg der Besserung. Hierzu waren einige Schrauben nötig, wie man auf den Röntgenbildern gut sieht. Ein 800 Euro großes Loch rissen diese Besuche beim Tierarzt in unser Budget.

Dami an ihrem Fundort

Dami vor der OP

aktuellstes Röntgenbild

Solche Fälle plant man nicht, sie passieren unseren Helfern vor Ort einfach. Wir können nicht sagen, diesen Monat geben wir aber mal lieber weniger Geld für Notfelle aus, denn wenn sie kommen, müssen wir einfach helfen.

Ein weiterer Fall ist unsere süße Wuschelmaus Angie, die von ihren Besitzern an einen Müllcontainer vor dem Tierheim Vedama angebunden wurde. Sie hatte ein riesiges Geschwür am Brustkorb. Auch sie ist mittlerweile operiert, weitere Genesungsbilder folgen natürlich.

Angie an ihrem Fundort

Angies Geschwür

Es kommen auch oft Hunde ins Tierheim, die einfach in einem katatrophalen Zustand sind. So wie die Schäfimaus Hanna, die am Gelenk verletzt war und gepäppelt werden möchte. Doch leider ist die Wunde am Bein nicht ihr einziges Problem. Hanna hat eine aktive Leishmaniose. Nach einer Zeit mit Allopurinol und Glucantime geht es ihr allerdings schon viel besser.

Hanna liegend

Hannas Bein

Hanna momentan

Eine große OP hat auch der schwarze Labrador Negre hinter sich. Er musste am Hüftgelenk operiert werden, was uns um die 550 € gekostet hat. Negre ist ein unheimlich charmanter und freundlicher Rüde.

Negre

Auch unsere Sarna-Hunde sind kein schöner Anblick. Von ihnen haben wir zurzeit ganze 12 zu versorgen. Ihre Behandlung wird sich bei den meisten über Monate hinziehen. Natürlich ist auch erst dann an eine Vermittlung zu denken.

Sarnahund

Einen Schritt weiter ist da Cristal, sie durfte vergangenen Samstag schon nach Deutschland in eine liebe Pflegestelle ziehen. Ihr sollte eine Ernia unterhalb des rechten Hinterlaufs wegoperiert werden. Beim Röntgen wurde dann eine Nadel in ihrer Leber gefunden. Ob ihr diese mit Absicht zugeführt wurde oder ob sie die versehentlich Nadel verschluckt hat, weiß man natürlich nicht, wir wussten nur, dass diese schnell raus muss. Die kleine Hündin hat alles erstaunlich gut weggesteckt und kann nun in 89075 Ulm besucht werden.

Cristals Rötgenbild

Cristal

Wir haben natürlich auch eine Warteliste für Operationen, die vielleicht nicht lebensbedrohlich aber dennoch dringend nötig sind, wie z.B. Fehlstellungen und Gelenkprobleme. Mare zum Beispiel steht darauf und wartet, dass auch ihr geholfen wird. Auch Sweaty wartet. Sie hat es leider wie so viele kleinere Hunde mit der Kniescheibe und wir müssen über eine OP bei ihr nachdenken.

Mare und Sweaty

Bestimmt erinnert ihr euch auch noch an Adele, sie hat das Cushing Sydrom. Hier beteiligen wir uns weiterhin an den Kosten. Diese belaufen sich pro Monat auf etwas über 100€.

Obwohl wir unser möglichstes geben um die Hunde schon in Spanien von ihrem Leid zu befreien, kommt es doch immer wieder auch mal vor, dass manches Problem erst in Deutschland bekannt wird.
Ein besonders trauriger Fall ist unsere Loki. In Spanien ist ihr wackeliger Gang nicht aufgefallen, in Deutschland dafür auf den ersten Blick. Schon der erste Besuch beim Tierarzt hat gezeigt, Lokis Hüfte ist zertrümmert. Wahrscheinlich war ein Unfall daran schuld. Weitere Tierarztbesuche beim Spezialisten sollen nun klären, ob und wie die Hüfte operiert werden kann. Wahrscheinlich wird die Maus um eine OP nicht herum kommen.
Die Tierarztkosten betragen momentan ca. 500€. Dazu kommen monatlich 200 € für Physiotherapie, Akupunktur, Schmerzmittel und Nahrungsergänzungsmittel. Die Operation wird ca. 2000 € kosten.

Lokis Röntgenbild

Loki

Pechvogel Carlos sollte hier eigentlich gar nicht Thema sein, doch in der letzten Woche hat er es fertig gebracht und sich das Kreuzband gerissen. Wir haben Carlos vor einigen Wochen von einem Herren übernommen, der nicht mehr für ihn sorgen konnte, haben ihn impfen und kastrieren lassen und schon bald sollte er ein neues Zuhause bekommen. Leider muss er jetzt erst einmal operiert werden. Die OP-Kosten betragen 800€, dazu kommen Krankengymnastik und Physiotherapie.

Carlos

Und wie ihr alle wisst, kämpfen wir immer gegen einen Gegner gegen den man nicht gewinnen kann, gegen die Leishmaniose und andere Mittelmeerkrankheiten. Die Hunde, die sie leider in sich tragen, brauchen Medikamente und regelmäßige Blut- und Organuntersuchungen. Arena, Akila und Sirious und viele weitere brauchen beispielsweise dringend Glucantime.
Und damit unsere restlichen Hunde nicht ein ähnliches Schicksal erleiden müssen, geben wir jedes Frühjahr hunderte von Euro für Präventivpräparate aus, um die Überträger der Mittelmeerkrankheiten von unseren Hunden fern zu halten. Diese Investition in die Gesundheit unserer Schützlinge muss jetzt losgehen, die Mückenzeit beginnt.

Arena

Akila

Sirious

Wir könnten natürlich noch endlos weiter von Baustellen berichten, aber Sie fühlen sich mit Sicherheit jetzt schon erschlagen von so vielen Notfellen und Notfällen. Sie können sich sicher sein, Wir auch!

Wir suchen deswegen dringend Hilfe in Form von Spenden, Patenschaften, Pflegestellen und vieles mehr. Jeder Cent hilft uns. Schauen Sie dazu auch auf den oberen Reiter: Ihre Hilfe. Dort sind nochmal viele Wege aufgezeigt, wie Sie Ihren Beitrag leisten können.

Vielen herzlichen Dank im Voraus!

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