Pflegestelle werden
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Pflegestelle werden

Für weitere Fragen steht Ihnen Fr. Doreen Kröplien unter Tel: 0171 3818101 oder pflegestellen@denia-dogs.de gerne zur Verfügung.

Sie überlegen einen Pflegehund aufzunehmen ?  Hier finden Sie alles Rund um das Thema Pflegestelle.

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PFLEGESTELLE - WAS IST DAS EIGENTLICH?

Pflegestellen sind das Wichtigste und Meistgesuchteste im Tierschutz. Sie geben damit Hunden eine Chance, Hunde die schon lange im Tierheim warten, die nicht gesehen werden, junge Hunde die schnell die Welt kennenlernen müssen, ängstliche Hunde die Vertrauen finden müssen oder auch kranke Hunde, die viel Aufmerksamkeit brauchen.
Zudem möchten verständlicherweise viele Interessenten ihr neues Familienmitglied kennenlernen. Im Tierheim verhalten sich Hunde oft völlig anders als in einem Zuhause, Pflegestellen geben uns eine großartige Möglichkeit die Hunde sehr gut einzuschätzen. Viele Hunde blühen in einer Pflegefamilie förmlich auf, wir erkennen was der Hund braucht, ob er verspielt oder eher ruhig ist, Probleme mit Umweltreizen hat, alleine bleiben kann , ob er mit Kindern und anderen Tieren gut auskommt, welche Charaktereigenschaften er mitbringt. Uns ist enorm wichtig das Hund und Mensch zusammenpassen, dafür brauchen wir Sie als Pflegestelle.

Im Moment suchen wir vorrangig Pflegestellen für große, ältere, ängstliche oder unsichere Hunde.

Welche Vorraussetzungen müssen Sie als Pflegestelle erfüllen?

Genau die Gleichen, die Sie erfüllen müssen, wenn Sie einen eigenen Hund halten. Der Hund muss als vollständiges Familienmitglied integriert werden, braucht viel Zeit und Geduld. Er darf nicht den ganzen Tag alleine bleiben, muss regelmäßige Mahlzeiten bekommen, ausreichend Spaziergänge und natürlich gehören die Schmuseeinheiten auch dazu. Einen Pflegehund aufzunehmen ist ein unglaublich schönes Gefühl, ein Möglichkeit zu helfen und einem hilflosen Wesen die Chance auf ein tolles Leben zu ermöglichen. Bedenke aber auch das unsere Hunde alle eine Vorgeschichte haben, sie kennen oft nichts von der Welt, sind nicht stubenrein, bleiben nicht alleine, machen mal etwas kaputt und sind unerzogen. Viele brauchen Zeit sich einzugewöhnen, Geduld, Verständnis, Toleranz und Humor. Ihr solltet auch damit umgehen können, wenn es einmal schwierig wird und bereit sein mit dem Hund zu arbeiten.
Uns ist es wichtig das wir die Pflegestellen gut betreuen und bei Problemen zur Seite stehen können. Wir können also nur Pflegestellen übernehmen die in der Nähe eines Vereinsmitgliedes leben.

Welche Kosten entstehen?

Lediglich die Kosten für Futter , Leckerlies und Zubehör, wie Körbchen, Napf, Leine. Sicherheitsgeschirr und Mantel stellen wir bei Bedarf natürlich zur Verfügung. Tierarztkosten übernimmt selbstverständlich der Verein nach vorheriger Absprache. Hierzu zählt auch teures Spezialfutter nach medizinischer Notwendigkeit. Es sollte die Möglichkeit geben den Hund an einem zentralen Ort abzuholen.
Für die übernommenen Futterkosten, können Sie sich gegen Vorlage der Quittung eine Spendenquittung ausstellen lassen.

Gehe ich Verpflichtungen ein?

Sie verpflichten sich, dem Hund bis zur Vermittlung ein gutes Zuhause zu bieten. Sollte der Hund aus irgendwelchen Gründen, nicht zu Ihnen passen, suchen wir natürlich eine neue Pflegestelle. Nicht immer ist sofort eine andere Pflegestelle verfügbar und es kann eine Weile dauern bis wir eine Alternative für den Hund gefunden haben. Darum überlegen Sie vorher genau ob Sie sich die Arbeit als Pflegestelle zutrauen.
Desweiteren verpflichten Sie sich uns regelmäßig Berichte über die Entwicklung des Hundes zu übersenden, schöne Fotos und Videos zur Verfügung zu stellen. Natürlich auch Interessenten zu empfangen und und mit uns gemeinsam zu entscheiden ob Hund und Menschen zusammenpassen.
Ganz wichtig ist die Pflegehunde gemäß des Pflegestellenvertrages gut zu sichern.

Wie lange dauert eine Pflegestelle?

Leider kann man das nie genau vorhersagen. Es kann nur zwei Wochen oder 2 Monate oder länger dauern, da steckt niemand drin. Deshalb planen Sie bitte ein, das der Hund auch längerfristig bei ihnen bleiben kann.

Aber Achtung!

Noch ein Wort zum Schluss. Pflegestelle zu sein bedeutet nicht einen Hund auszuprobieren, sondern einem Tier in Not Unterstützung und Hilfe anzubieten. Natürlich kommt es vor das Pflegestellen ihr Herz an den Hund verlieren und sich nicht mehr trennen können. Das ist zwar toll für den Hund, aber schade für uns, denn es warten noch viele andere Hunde auf ein Pflegeplätzchen. Trotz allem ist es natürlich menschlich, aber man sollte sich bewusst machen, dass man den Pflegling wieder gehen lassen muss. Sollte dann doch einmal der oben genannte Fall eintreten, dann bitte nicht auf Kosten irgendwelcher Interessenten, die ihr Herz ebenfalls schon an den Hund verloren haben. Sprechen Sie uns rechtzeitig an, wenn Sie überlegen den Hund selbst zu adoptieren. Man muss sich als Pflegestelle seiner Verantwortung gegenüber Mensch und Tier bewusst sein.