Jahresrückblick 2018
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Jahresrückblick 2018

Jahresrückblick 2018

Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu. Ein Tierschutzjahr scheint immer viel zu kurz zu sein und verfliegt so schnell. Daher wird es Zeit, sich zu erinnern, was passiert ist, was wir erreicht haben, was glückliche, aber auch was traurige Momente waren und das Wichtigste: Wie geht es unseren Hunden?

 

Das Jahr 2018…

Das Jahr 2018 war wie immer aufregend, aber zum Glück blieben wir von großen Katastrophen verschont. Die erhöhten Anforderungen der Ämter an die Vermittlungsarbeit sind uns in Fleisch und Blut übergegangen. Die Vermittler und Helfer arbeiten Hand in Hand, die vereinsinternen Abläufe sind geregelt. Das Team ist mehr denn je zusammengewachsen und wir können uns auf unsere wichtigste Aufgabe konzentrieren: Hunde in ein sicheres und glückliches Zuhause zu vermitteln und unsere neue Auffangstation für den Einzug weiterer Hunde und unserer Herma auszubauen.

Unsere neue Auffangstation

Im Vergleich zum Jahr 2015, als wir das Grundstück der einstigen Auffangstation übernahmen, hat sich bis zum Ende 2017 Vieles getan. Das Dickicht, was alles so idyllisch verschleiert hatte, wurde ausgedünnt. Dabei kam das ganze Übel ans Tageslicht und so wanderten Tonnen von Sperrmüll in 30 riesige Container. Wir entrümpelten und entkernten auch das sanierungsbedürftige kleine Wohnhaus. Die alte Struktur der einstigen Hundeauffangstation wurde langsam sichtbar, wir fanden sogar alte Hundehäuser und Hütten und groß angelegte Ausläufe hinter all dem Müll und Schilf. Mit unserer Fantasie fing auch unsere Motivation an zu wachsen, aus dem Gelände ein schönes Zuhause für unsere Hunde entstehen zu lassen.
Anfang des Jahres begannen wir damit, das Wohnhaus bewohnbar zu machen. Dach, Küche, Bad, ein Wohnraum, ein funktionierender Kamin und auch eine Gastherme für warmes Wasser wurden bereits ab März das ganze Jahr über von vielen Helfern getestet und für gut befunden. Das Schlafzimmer wird dann irgendwann einmal eine größere Baustelle werden, denn hier muss das gesamte Dach erneuert werden. Und auch unser Helfer-Appartement, was inzwischen als super aufgeräumtes Lager dient, wird noch eine ganze Weile auf seinen Einsatz warten müssen. Hierfür müssen wir erst einmal sparen.

Unsere Priorität galt in diesem Jahr genügend Ausläufe für die Hunde zu bauen. Ein paar Hunde lebten bereits in Provisorien, die nicht sehr schön waren, aber gerade so ihren Zweck erfüllten. Diese sollten endlich vernünftig umgebaut werden. In ein Nebengebäude ließen wir Wände einziehen und so in vier kleine Räume und eine Futterküche unterteilen. Eine gebrauchte Küchenzeile mit Spüle, Wasserleitung und Strom aus der Leitung, waren der Grundstein für die vernünftige Versorgung und Unterbringung weiterer Hunde. Da wir weder ans öffentliche Strom-, noch ans Trinkwassernetz angeschlossen sind, mussten auch eine Zisterne und die Basis einer Photovoltaik-Anlage installiert werden, damit das Wasser überhaupt aus den Leitungen fließen konnte.
Ein weiteres Nebengebäude, das einzustürzen drohte, ließen wir sanieren – Dach, Fußboden und neuer Wandputz und dazu eine funktionierende Tür gaben dem Ganzen ein neues Bild, sodass dort ein kuscheliges Plätzchen für unseren älteren Bewohner entstand. Inzwischen haben wir das Häuschen sogar noch einmal unterteilen lassen.

Im April ließen wir dann nicht mehr nur unsere Handwerker für uns arbeiten, sondern flogen als Team selbst nach Spanien, um dort in einem großangelegten Arbeitseinsatz 4 Tage lange eine 500 m² große Fläche zu roden und zu entmüllen. Auf diesem Areal konnten 3 große schöne Ausläufe gebaut werden, die alle mit ihrem eigenen Eingang an das Hundehaus anschließen. Gemeinsam rissen wir einen der letzten verbliebenen Schandflecke ab, die unserem Albito und zahlreichen Ratten bis dato als Unterschlupf dienten und schufen so eine schöne Fläche zum Sitzen vor dem Haus. Dort konnten wir anschließend geschafft, aber glücklich, in geselliger Runde die lauen Frühlingsabende genießen. In den vier Tagen reparierten wir die sogenannte Huckleberry-Finn-Hütte, räumten drum herum auf und mähten das Schilf, sodass der Auslauf direkt von unseren Schwestern Ruby und Rina bezogen werden konnte. Wir schnitten Palmen und mähten die große Wiese vor den Ausläufen, harkten den verbliebenen Müll ab und bereiteten weitere Flächen für den Bau von Ausläufen vor. Natürlich konnten wir als Team nicht alles schaffen und so rückte nach unserer Abreise schweres Gerät an. Mit einem Radlader wurden weitere Flächen gesäubert und so entstanden bis zum Ende die insgesamt acht schönen großen Ausläufe und ein neues Hundehaus ersetze eine alte baufällige Hütte. Neue Zäune und vernünftige Tore machten unsere Anlage schöner und funktionaler.

Im September hatten wir noch einmal das Glück, tatkräftige Helfer gewinnen zu können. Patrick, der bis in den Dezember blieb und David, der in diesem Jahr schon zum dritten Mal anreiste, durften sich als erstes um den dringend benötigten Schatten kümmern. In kürzester Zeit pflanzten sie 100 Bäume, machten unser Pumpenhäuschen wieder fit, damit die Bäume auch gewässert werden konnten und räumten vor Allem an alle Ecken und Enden auf. Patrick kümmerte sich um die Grünanlagen, baute aus einem Brunnen im Haus ein rattensicheres Futterlager, flieste die Hundehäuser und zimmerte kleinen Sonnendecks vor die Häuser, damit die Hunde auch nach den heftigen Regengüssen trocken liegen können. Und er baute weitere provisorische Ausläufe.

Damit sind wir nun eigentlich soweit, dass genügend Platz für unsere Hunde entstanden ist und Herma im Frühjahr umziehen kann. Natürlich werden wir immer noch genügend zu tun haben. Einige Hundehäuser benötigen neue Dächer, einige Provisorien müssen vernünftig gebaut werden und wir haben einen riesigen Müllberg, um dessen teure Entsorgung wir uns noch Gedanken machen müssen. Es fehlt noch Putz und Farbe und ein paar Fliesen hier und da, um alles schöner und natürlich pflegeleichter zu machen und wir möchten auch das restliche Grundstück, welches wir bisher noch nicht angerührt haben, für unsere Nachwelt sauber hinterlassen. Ein ganzes Stück Arbeit steht uns im kommenden Jahr also noch bevor

Teamtreffen in Spanien

2019 planen wir wieder ein Treffen als Team in Spanien. Die Premiere in diesem Jahr hat uns allen sehr gut gefallen. Für einige war es das erste Mal sich vor Ort anschauen, warum wir das freiwillig alles auf uns nehmen. Wir schauten uns gemeinsam das Tierheim und die Hunde an, hatten Gelegenheit die Hunde einmal kennenzulernen, die wir sonst nur aus Erzählungen kennen. Wir konnten ganz viel kuscheln und spielen und natürlich haben wir uns ordentlich die Hände schmutzig und den Rücken krumm gemacht, um es unseren Hunden schöner zu machen. An den gemeinsamen Abenden hatten wir außerdem ganz viel Zeit zum Reden und Beraten.

Neue Website und Gesetze

Unsere neue Homepage startete um den Jahreswechsel in einem jungen modernen Design. So nach und nach füllte sie sich mit Leben und wir sind immer noch dabei, sie mit neuen Inhalten zu bereichern. Es reicht schon lange nicht mehr, nur Hunde vorzustellen, wir möchten informieren, aufklären und unseren Adoptanten Wissen an die Hand geben. Endlich haben wir auch wieder ein Happy End, etwas was uns besonders glücklich macht und es liegt an Euch es mit Leben zu füllen.

Ein großes Thema 2018 war die neue Datenschutzgrundverordnung – welch eine Aufregung und Verunsicherung auf allen Seiten. Was ist erlaubt? Was ist verboten? Wir wollten nichts falsch machen, also hieß es Informationen einholen. Ein Teammitglied besuchte eine Weiterbildung und wurde unsere neue Datenschutzbeauftragte. Außerdem brauchten wir neue Formblätter, Einverständniserklärungen, neue Verträge und Formulare. Ein wahnsinniger Arbeitsaufwand und an dieser Stelle ganz lieb Dank an die Mädels, die in ihrer Freizeit wochenlang daran gearbeitet haben. Jetzt sind wir sicher, alle gesetzlichen Vorgaben umgesetzt zu haben.

Glückspilze

Das Schönste an unserer Arbeit ist natürlich, Hunde und Menschen glücklich zu machen. In diesem Jahr konnten wir 220 Hunde in ein schönes Zuhause vermitteln. Darunter auch einige Hunde, die viele Monate und Jahre gewartet haben. Einige davon möchten wir Euch hier vorstellen:

Amos (Herkules) gehörte quasi schon zum Inventar von Denia Dogs. Warum sich niemand für den hübschen Galgo-Bub interessierte? Wir wissen es nicht. Vielleicht lag es an seiner Leishmaniose, oder dass er nicht gleich mit jedem Rüden gut Freund war, aber welcher Hund ist schon perfekt? Amos bringt so viele liebenswerte Eigenschaften mit und so danken wir seiner Pflegefamilie, die ihn so sehr ins Herz geschlossen hat, dass sie ihn nach all den Jahren nicht mehr missen möchte.

Mio und Xulo haben uns alle überrascht. Als Welpen kamen sie ins Tierheim, waren ängstlich, groß und gingen in der Masse der unkomplizierten Hunde unter. Doch ihre Vermittler wollten sie nicht aufgeben und entschlossen sich, ihnen einen Pflegeplatz zu bieten. Und beide Hunde nutzten ihre Chance, entwickelten sich, lernten und überraschten mit Mut und Offenheit. Schnell konnten Mio und Xulo in ihr endgültiges Zuhause ziehen. Gib niemals auf, das Glück wartet auf Euch!

Mickey war noch ein Hundekind als er ins Tierheim kam. Als kleiner Podenco-Mix hatte er dort keinerlei Vermittlungschance. Zudem war er sehr ängstlich,  was auch seine Interessenten in Deutschland abschreckte. Klein, aufgeschlossen, wuschelig und verträglich, das ist es was die Leute sich verständlicherweise wünschen. Umso mehr freuten wir uns, dass eine Pflegefamilie ihn aufnahm und -welche Überraschung- Mickey überzeugte so sehr, dass er für immer bleiben darf. Es lohnt sich auch ängstlichen Hunden ein Zuhause zu schenken.

Mariano steht stellvertretend für viele ältere Jagdhundnasen. Auch er wartete fast vier Jahre auf seine Menschen, dabei ist er ein wirklich unkomplizierter Rüde. Manche Hunde werden einfach nur übersehen. Mit 11 Jahren zog Mariano das große Los und seine Menschen nennen ihn einen Hauptgewinn. Er integrierte sich schnell in seine Familie und zeigt uns, was ein echtes Happy End ist.

Cabrita wartete auch viele Jahre in Spanien. Als sie es auf eine Pflegestelle schaffte, erwies sie sich als wahrer Goldschatz. Schnell fand sie trotz ihrer Leishmaniose ein Zuhause und damit begann Cabritas Pechsträhne. Ihr Herrchen verstarb und es gab plötzlich Probleme mit der Katze, sie musste unverschuldet mehrmals die Pflegestelle wechseln, es war wie verhext. Interessenten gab es viele, aber Niemand, der es ernst mit ihr meinte. Bis eines Tages die richtigen Menschen vor der Tür standen und Cabrita führt nun ein sorgenfreies glückliches Leben.

Concha eine kleine ältere Schnappschildkröte, dazu noch schwarz und mit ersten Alterszimperleien. Wir gingen eigentlich davon aus, dass sie für immer in unserer Auffangstation bleiben würde. Aber mit ein wenig Hoffnung ließen wir sie auf unserer Homepage. Und siehe da, es meldeten sich großartige Menschen und die Lady darf sich auf glückliche Jahre in der Geborgenheit einer Familie freuen.

Traurige Abschiede

Leider gibt es auch die Schattenseiten in unserer Tierschutzarbeit. Hunde, die es nicht geschafft haben und in unserer Obhut verstorben sind. Es tut uns so unendlich leid und es schmerzt sehr, dass es uns nicht gelingt für Alle ein schönes Zuhause zu finden. Einige von ihnen möchten wir hier erwähnen.

Danko unser Urgestein, wer kannte ihn nicht? Als Junghund kam er zurück in die Vermittlung. Ein verunsicherter Macho, Leishmaniose positiv, hatte kaum Chancen auf Vermittlung. Seine Pflegefamilie stand zu ihm, machte aus ihm einen wunderbaren Hund und war bis zum Schluss an seiner Seite. All unser Dank gilt seiner lieben Pflegefamilie.

Armani unser Hundeopa. Er war schon recht alt, als er von seiner Familie abgegeben wurde. Recht schnell stellten sich Alterszimperleien ein und wir wollten ihm eine Vermittlung nicht mehr zumuten. Dank seiner Paten konnten wir ihm einen einigermaßen schönen Lebensabend in unserer Auffangstation ermöglichen. Wir alle liebten ihn, den tapsigen Opa, der immer schon so erwartungsvoll am Zaun stand. Irgendwann fehlte ihm die Kraft zum Leben und wir haben ihn gehen lassen.

Rudi gehörte zu Finca, der riesige Bär war das Begrüßungskomitee. Er hatte alles im Blick, passte auf und knutschte jeden zu Boden. Wer ihn kannte, liebte ihn und seine wilden fünf Minuten am Tag. Ohne Rudi fehlt ein Stück.

Paloma war so eine wunderschöne junge Hündin, der wir so sehr ein Zuhause gewünscht hätten. Leider kam es dazu, wovor wir immer Angst haben. Aufgrund der vielen Hunde und der Langeweile kam es zu einer Beißerei. Sie kam schwer verletzt in die Klinik, doch leider konnte man ihr nicht mehr helfen. Es tut uns unendlich leid, in solchen Momenten sind wir einfach nur hilflos und traurig.

In unserem Memoriam auf der Homepage finden all unsere Regenbogenhunde einen Ehrenplatz. Wir werden keinen von ihnen vergessen, wenigstens das können wir ihnen geben und das Versprechen, niemals aufzugeben. Bei all dem Leid müssen wir an die Hunde denken, denen wir eine Zukunft geben können. „Wir können nicht alle Tiere retten, aber wir können die ganze Welt eines Tieres retten.“

Eure Unterstützung

Besonders freut uns immer Eure Anteilnahme und die Bereitschaft vieler Menschen zu helfen. Dazu gehört oft nicht viel. Natürlich freuen wir uns über jede Spende, aber auch im kleinen Rahmen kann man uns unterstützen. In diesem Jahr gab es wieder einige kleine Aktion, die Spaß machen und gleichzeitig helfen

    • Baumpatenschaften : Der Sommer in Spanien ist heiß und unsere Hunde brauchen Schatten. Also stellten wir Euch unsere Idee mit den Baumpatenschaften vor und sind begeistert wie gut dies bei Euch ankam. Mit Eurer Hilfe konnten wir 100 Bäume pflanzen, damit helfen wir den Hunden und tun langfristig etwas gegen den Klimawandel.
    • Kalenderaktion : Jedes Jahr schickt Ihr uns wundervolle Happy End Fotos aus denen wir einen schönen Kalender fertigen. Mit Einnahmen aus den verkauften Kalendern können wir z.B. Tierarztkosten finanzieren und gleichzeitig bereiten wir auch Euch eine Freude
    • Nikolaus- und Adventsaktion, helfen für kleines Geld. Wir konnten all unsere Stiefelchen und Tannenbäumen verkaufen. Das ist großartig und wir können überhaupt nicht genug danke sagen.
    • Ein Highlight sind für uns jedes Jahr die Hunderunden. Nicht nur das es uns endlich Freude bereitet einen schönen Nachmittag mit Euch zu verbringen, zu sehen wie glücklich unsere Schützlinge sind, sondern viele denken auch an die Hunde denen es nicht so gut geht und geben eine kleine Spende. Vielen Dank für so großartige Menschen mit tollen Hunden.
Notfall Astor

Leider blieben wir auch in diesem Jahr nicht von Notfällen verschont. Wir vermitteln nicht nur junge und gesunde Hunde, wir nehmen uns auch derer an die keiner mehr will, die alt, verletzt oder krank sind.

Wie zum Beispiel Astor, dem jemand aus nächster Nähe in den Fuß geschossen hat. Mit wahnsinnigen Schmerzen kam er zu uns und wir mussten ihn in einer Tierklinik operieren lassen. Die Kosten waren enorm, aber Astor ging es endlich besser. Er fing an den Fuß zu belasten und mit Hilfe eines Schuhes kann er recht gut laufen. Wir sind mehr als glücklich und freuen uns sehr das Astor inzwischen sogar ein Zuhause gefunden hat.

Sorgenkind Rocco

Ein noch größeres Sorgenkind ist unser Rocco. Er kam mit massiven Hautproblemen ins Tierheim, es folgten Klinikaufenthalte, zahlreiche Untersuchungen und Medikamente. Der Stress im Tierheim war für ihn nicht mehr zumutbar, also freuten wir uns das Rocco eine liebe Pflegefamilie in Deutschland fand. Weitere Untersuchungen ergaben schlimme Ohrprobleme, Spondyolose, ein zu langes Gaumensegel das operiert werden muss. Rocco braucht eine besondere Ernährung, Physiotherapie und es sind dauerhaft zahlreiche Arztbesuche notwenig. Dank seiner Spender konnten wir ihm dies alles ermöglichen und wir benötigen weiterhin Eure Hilfe. Wir können überhaupt nicht genug danke sagen.

Pechvögel Asia und Gretel

Asia ist ein entzückendes Hundekind, die leider im Tierheim von anderen Hunde attackiert und lebensgefährlich verletzt wurde. Sie wurde in eine Klinik gebracht, wurde operiert und musste dort sehr lange bleiben. Langsam verheilten Asias Wunden und sie konnte in eine Pflegefamilie ziehen. Das schönste aber ist Asia hat bereits ihr Zuhause gefunden. Ihre Klinikkosten bereiten uns aber weiter schlaflose Nächte. Aber wir können und wollen einen Hund wie Asia nicht im Stich lassen und wir wissen das Ihr uns dabei unterstützt. Vielen vielen Dank.

Unsere Gretel gehört zu den Langzeitinsassen in unserem Tierheim. Als kleines Hundekind kam sie zu uns und wir hofften sie und ihr Bruder finden bald ein Zuhause. Das ist inzwischen 4 Jahre her und mit jedem Jahr sinken ihre Chancen. Ängstlich, aktiv, kein Anfängerhund, solche Menschen sind schwer zu finden. Und nun hat sich Gretel den Unterkiefer gebrochen, sie musste operiert werden und erholt sich nur langsam. Auch hier fallen enorme Kosten an.

Dabei steht Gretel nur für die vielen unvermittelbaren Hunde, gerade Angsthunde wie Hänsel, Ninja, Jupiter, Antartico, Kimbo und Duque haben es schwer ein Zuhause zu finden. Dazu eine Angsthundbande bei unserer Herma die es nicht einmal auf unsere Homepage geschafft haben. Hunde die alle versorgt werden möchten und Eure/Unsere Hilfen brauchen.

Unser Dank gilt unseren Pflegestellen

Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an den Animal Hoarding Fall im Tierheim Vedama vor 2,5 Jahren. Fast 40 Hunde, vorrangig Podencos mit schlechten Vermittlungschancen, überschwemmten damals das Tierheim. Inzwischen ist es uns gelungen, die meisten von Ihnen in ein schönes Zuhause zu vermitteln. Darauf dürfen wir schon ein wenig stolz sein, denn sowas kann nur gelingen, wenn wir auch in schweren Zeiten zusammenhalten. Inzwischen befinden sich nur noch eine Handvoll dieser Hunde im Tierheim: Jazz, Dario, Thalia und Mare. Majo hat endlich eine Pflegefamilie in Deutschland gefunden. Sie entwickelt sich prächtig und wir hoffen, dass sie bald ein Zuhause findet.

Genau wie Nikki und Angie, die so lange bei unserer Herma waren und nun trotz ihres Alters liebe Pflegestellen gefunden haben. An dieser Stelle möchten wir unseren Pflegestellen einen ganz großen Dank aussprechen, ohne Euch hätten Hunde wie Majo, Nikki und Angie niemals eine Chance. Ihr seid großartig und Ihr habt all unseren Respekt für Eure Arbeit!

Ein Wunsch geht in Erfüllung

Zum Ende des Jahres konnten wir nun auch endlich unserer Herma einen notwendigen Wunsch erfüllen. Seit Jahren sparten wir schon auf ein neues Auto. Das alte Auto war fast wöchentlich in der Werkstatt und mit seinen fast 400.000 gefahrenen Kilometern alles andere als zuverlässig. Nun hatten wir, auch dank eines großzügigen Spenders, endlich das Geld für einen fast neuen Wagen zusammen. Seit Anfang Dezember sorgt dieser nun für einen zuverlässigen Transport unserer Hunde zum Tierarzt und zum Transport. Vielen lieben Dank an alle Auto-Spender!

Das war 2018…

So hoffen wir auch 2019 mit Eurer Unterstützung unsere Arbeit fortzusetzen. Hunde in ein glückliches Zuhause vermitteln, unsere Finca weiter ausbauen, das Tierheim Vedama und damit den Tierschutz vor Ort unterstützen. Ganz nach dem Motto : Wir können auf Wunder hoffen oder etwas tun.

 

Jeder Hund – jedes Tier – sollte in seinem Leben die Chance bekommen… seinen Pfotenabdruck im Herzen eines Menschen zu hinterlassen…”
(Sylvia Raßloff)